Burgerschaft Visp

Burgerschaft Visp

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3930 Visp

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Burgergeschlechter

Andenmatten 1747

Erstmals eingeburgert im Jahr 1499

Wappen

Das Wappen finden Sie in der Burgerstube von Visp. In Blau ein silberner, goldbereifter Reichsapfel mit goldenem Patriarchenkreuz, überhöht von zwei sechsstrahligen silbernen Sternen.

Begründer dieser Visper Andenmatten-Linie ist der um 1710/1720 im Saastal geborene Gastwirt Peter Joseph Andenmatten (†1779). Über seine Eltern ist nichts Sicheres bekannt. Im Januar 1747 liess der „ehrsame und bescheidene Mann Peter Joseph Andenmatten aus dem löblichen Viertel Saas durch seine Vormünder fragen, ob er als Burger von Visp angenommen werde“. Zum Preis von 24 Dublonen, 2 silbernen Bechern samt 2 Löffel und einer Mahlzeit erhielt er das Burgerrecht von Visp.
Peter Joseph Andenmatten hatte sich einige Monate zuvor mit der Visper Wirtstochter Anna Maria Burgener (1717-1779), verheiratet, deren Vater, Burgermeister und Kastlan Peter Joseph Burgener, ursprünglich ebenfalls aus dem Saas stammte.

Seit 1749 erscheint Peter Joseph Andenmatten als Besitzer eines Gasthauses in Visp. 1770 und 1772 amtete er als Burgermeister von Visp und war 1762-1768 auch Kastlan des Freigerichts Baltschieder-Gründen.

Mehrere Nachkommen des Kastlans Peter Joseph Andenmatten erscheinen in öffentlichen Ämtern, so zum Beispiel: Franz Joseph Andenmatten (1749-1814), Advokat und Notar, Grosskastlan von Visp 1775 und 1795, Burgermeister von Visp 1781, 1783, 1803, 1804, 1810, 1811 und 1813, letzter Zendenhauptmann von Visp 1782-1798, Landvogt von St. Maurice 1784-1786. Johann Peter Andenmatten (1751-1823), Grosskastlan von Visp 1790, Burgermeister von Visp 1792 und 1795, Grosskastlan von Vionnaz-Bouveret 1793-1795. Donat Andenmatten (1786-1841), Notar, Burgermeister von Visp 1830, 1832, 1836, 1838 und 1846, Grosskastlan und Zendenpräsident von Visp.

Detailliertere Angaben findet man im PDF Genealogie.

Dokumente