Burgerschaft Visp

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Burgerversammlung 29. April 2019

Burgerschaft Visp: Jugend redet mit!

Über 100 Burgerinnen und Burger haben die Frühjahrsversammlung im La Poste besucht und liessen sich von den Mitgliedern des Burgerrates über die laufenden Geschäfte orientieren.

Ausgeglichene Rechnung

Burgerrätin Nicole Hanselmann Wyer präsentierte die Jahresrechnung. Diese schliesst mit einem Aufwand von CHF 1'438'017.42 gegenüber einem Ertrag von CHF 1'453'196.54 ab, was einen Ertragsüberschuss von CHF 15'179.12 ergibt. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen von CHF 453'715.65 resultiert ein Cash-Flow von CHF 468‘894.77. Durch die erhöhten Einnahmen im Finanzvermögen sowie die nicht ausgeführten Arbeiten in der Schutzwaldbewirtschaftung konnte schlussendlich entgegen dem budgetierten Ausgabenüberschuss ein Gewinn erzielt werden. Die Netto-Investitionen beliefen sich im letzten Jahr auf rund CHF 1,42 Mio.  Ein grosser Teil davon fiel auf die Renovation des Burgerhauses in Visp. Zusätzlich erwarb die Burgerschaft noch Boden in Höhe von CHF 785‘200.--. Diese Investitionen konnten durch eine Kreditaufnahme von CHF 548‘000.-- sowie durch die eigenen Mittel gedeckt werden.

Trotz der hohen Investitionen in den letzten Jahren, verfügt die Burgerschaft über eine gesunde finanzielle Basis.

Ersatzneubau St. Martinsheim, Visp / finanzieller Beitrag

Das St. Martinsheim reisst den älteren Teil seiner Gebäude ab und erstellt einen Neubau. Der Bau wurde bereits in Angriff genommen. Die Burgerversammlung stimmte dem Antrag des Burgerrates zu, einen finanziellen Beitrag von CHF 500'000.-- für diesen Ersatzneubau zu leisten. Die Burgerschaft war Mitbegründerin dieses Altersheims und hat sich auch an früheren Projekten jeweils finanziell beteiligt. Die Fürsorge von betagten Menschen war seit jeher im Pflichtenheft der Burgergemeinden und ist entsprechend historisch begründet.

Verlängerung von Baurechten

Von den 82 Baurechtsverträgen der Burgerschaft laufen einige in den nächsten Jahren aus. Die Baurechtsnehmer verlangten noch vor Ablauf des Baurechts eine Verlängerung, was vom Burgerrat, gestützt auf eine Kompetenz-Delegation der Burgerversammlung im Jahre 2012, im Einzelfall genehmigt wurde. So wurde der Baurechtsvertrag des Forstbetriebes Visp und Umgebung bereits verlängert. Die Baurechtsverträge der Schreinerei Zurbriggen AG und der Oskar Chanton AG werden ebenfalls um jeweils 50 Jahre verlängert.

Fortführung Forststrasse Eyholzer-Wald in Planung

Vize-Burgermeister Sacha Hildbrand erläuterte anhand von Plänen den Stand der Gespräche im Hinblick auf eine Weiterführung der kürzlich realisierten 1. Etappe dieser Forststrasse. Bezüglich der Quellschutzzonen sind noch Gespräche mit der Gemeinde im Gange. Seitens des Kantons wurde eine Subventionierung im bisherigen Umfang in Aussicht gestellt.

Schutzwaldprojekte umgesetzt

Waldpräsident Tobias Wirthner orientierte über die vom Forstbetrieb Visp und Umgebung realisierten Arbeiten zum Erhalt der Schutzfunktion unserer Wälder. Schwerpunktmässig erfolgten die Arbeiten im Waldbrand-Gebiet Eyholzerwald und unterhalb der Hellela in der Bärugrüebe.

Burgerschaft unterstützt Kultur und pflegt Traditionen

Burgerrätin Erna Lengacher stellte die Veranstaltungen und Projekte vor, welche die Burgerschaft 2019 finanziell unterstützt. Sie zeigte die traditionelle Teilnahme der Mitglieder des Burgerrates anlässlich des Fronleichnam-Festes in Visp, Eyholz und Baltschieder auf.

Jugendprojekt der Burgerschaft vorgestellt

Der Burgerrat hat entschieden, die Jugendlichen vermehrt in die Belange der Burgerschaft miteinzubeziehen und ihnen Gelegenheit zu bieten, eigene Projekte vorzustellen und zu realisieren. Eine Gruppe engagierter Jungburger hat die Gelegenheit genutzt und sich mit dem Burgerrat zu einer Arbeitssitzung getroffen. Anlässlich der Burgerversammlung haben sich die Jugendlichen selbst und ihre Ideen vorgestellt.

Gedächtnismesse und Burgernutzen

Traditionsgemäss fand am Samstag vor der Versammlung die Gedächtnismesse für die verstorbenen Burgerinnen und Burger in der Burgerkirche statt. Am Nachmittag hat der Burgerrat den jährlichen Burgernutzen in der Burgerstube ausbezahlt und nahm die Gelegenheit wahr, die Burgerinnen und Burger persönlich zu begrüssen. 93% des Barnutzens wurde abgeholt.

Nach der Versammlung lud der Burgermeister Georges Schmid die Burgerinnen und Burger zu einem Aperitif ein. Das rege Interesse an der Burgerschaft wurde den Teilnehmern mit einer Flasche Burgerwein verdankt.

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